Das wünschen sich Auszubildende von der Politik

Der Kurs K17A der Christlichen Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe fasst es in einem Brief zusammen, der den am EVV Campus Pflege 2018 teilnehmenden Politikern ausgehändigt wurde:

Sehr geehrte Damen und Herren,

im September 2017 ist unser Kurs K17A zusammen gekommen, um gemeinsam die Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in zu absolvieren. Jeder hatte vor der Ausbildung eine andere Idee, wie sich dieser Beruf gestaltet. Uns allen war aber bewusst, dass wir uns zukünftig einem Beruf widmen werden, der Menschlichkeit abverlangt.
Wir haben Spaß an unserer Ausbildung und Freude an diesem Beruf, denn er ist facettenreich und birgt Tag für Tag eine neue Herausforderung.

Wir wünschen uns für die Zukunft genau das, dass wir jeden Tag gefordert sind, etwas Neues zu lernen und zu verinnerlichen. Wir wünschen uns, dass wir uns nicht nur über Patienten unterhalten oder über sie etwas dokumentieren können, sondern auch, dass wir sie direkt betreuen und unseren Anspruch an guter Pflege nachkommen können, was aus personellen Gründen oft schwierig ist.

Wir wünschen uns, dass der Beruf auch eine Sicherheit im Leben darstellt, ob es um Flexibilität der Arbeitszeit geht oder die Befristung des Arbeitsvertrages.

Wir wünschen uns Unterstützung aus allen Bereichen, ob Politik oder Gesellschaft.

Die Pflege und Medizin haben für die Menschheit ein enormes Maß an Bedeutung, deshalb sollte stetig nach Fortschritten und Verbesserungen gestrebt werden.

Mit freundlichen Grüßen

K17A, Christliche Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe

Sophie Deckenbach (Auszubildende aus Berlin) und Carolin Stahl (Auszubildende aus Halle) überreichen Andreas Westerfellhaus die Briefe der Kurse 17A und 17B.
Foto: EVV / Tennert